NRW – die Zweite

Ächz. Dass es nun doch nach einer großen Koalition in NRW aussieht ist beschämend. So wird das doch nix mehr mit diesem Bundesland.

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Die NRW-Akte – oder: Wie ich lernte, die Linken zu lieben

Na klar. Das Ergebnis ist kein Wunschergebnis. Dass es für Rot-Grün nicht gereicht hat, ist ärgerlich. Dass nun aber die FDP sich darüber beklagt, die SPD sei schuld an der kommenden Regierungsbeteiligung der Linkspartei ist schlicht und albern. Immerhin hat die FDP Verhandlungen abgesagt. Wenn es also einen Verantwortlichen gibt, dann ist es höchstselbige.

Dass eine große Koalition nicht kommt, bleibt nur zu hoffen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass eben jene der SPD nur zum Nachteil gereicht. Wenn die SPD also einen Funken Verstand noch hat, dann wird es also zu einer Rot-Rot-Grün-Regierung in NRW kommen. Bei aller Problematik ist dies eine gute Nachricht.

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All Works Well: Lucid Lynx is Great

So. Mittlerweile funktioniert auch der lokale Webserver wieder. Der Umstieg von Apache 2 (32bit) auf Lighty (64bit) hat sich dabei wirklich bezahlt gemacht: Mediawiki läuft jetzt bei jedem Seitenaufruf extrem schnell. Im Gegensatz zu früher – damals rattert erstmal die Festplatte und erst einige Sekunden später ist die Seite aufgebaut. Gefühlt hat sich die Ladezeit einer Seite halbiert.

Mein neuer Ubuntu-Desktop. Man beachte die Menüleiste in Firefox :)

Einige Ungereimtheiten waren bzw. sind zwar noch vorhanden, aber Schritt für Schritt werden die ausgeräumt:

  • Die Schriftdarstellung in Firefox funktioniert jetzt endlich. Eigentlich ein merkwürdiger Fehler, der mindestens seit Firefox 3.5 in Ubuntu vorkommt – also schon länger als ein Jahr bekannt ist. Er bewirkt, dass Firefox die Schriftsdarstellung des Systems ignoriert und ein eigenes Schriftbild darstellt, das ziemlich übel aussieht (für mich hat übrigens dieser Tipp funktioniert. Einfach als .fonts.conf im eigenen Homeverzeichnis speichern, Firefox neustarten und gut is).
  • Linux verfügt über in mächtiges Arsenal an Desktop-Effekten. Nach einigem Experimentieren gefällt mir das jetzt ganz gut und Ubuntu sieht jetzt wieder Windows 7 ebenbürtig aus. Die wichtigste Erkenntnis lautet: Das dunkle Theme ist besser geeignet als das helle.
  • Was mir an Google Chrome so gut gefällt ist, dass es sehr sparsam mit Bedienungselementen umgeht und der Webseite den meisten Bildschirm-Platz zu kommen lässt. Mit Hilfe der Erweiterung Tiny Menu kann man dieses Verhalten aber auch für Firefox einschalten und wertvollen Platz sparen (besonders auf meinem kleinen Notebook wichtig!)

So lässts sichs jetzt gut mit dem neuen Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx) leben und arbeiten. Die perfekte Einrichtung des Systems hat zwar etwas länger gedauert als gedacht – dabei darf aber nicht übersehen werden: Es waren außer dem Grafiktreiber keine Treiberinstallationen nötig, nur ein Neustart des Systems unumgänglich und vor allem zu keiner Zeit Instabilitäten oder Sicherheitsrisiken vorhanden (ala Firewall oder Virenscanner). Die für mich nötige besondere Bastelarbeit lag vor allem an dem Webserver und der etwas unkomfortablen Einrichtung der Desktop-Effekte. Der Rest ist völlig simpel und ohne Linux-Kenntnisse selbst von Anfängern zu stemmen – so man von dem lästigen Firefox-Schrift-Problem absieht.

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Ubuntu 10.04 Installation – Teil 2

Nachdem gestern die ersten wichtigen Sachen auf den Rechner gekommen sind, habe ich heute natürlich weitergemacht. Das wichtigste ist, dass Virtualbox inkl. Windows wieder läuft. Flash, Java und Dropbox waren auch gar kein Problem einzurichten.

Der Vorteil einer 64Bit-Architektur scheint der zu sein, dass der Prozessor mehr Daten auf einmal verarbeiten kann. Tatsächlich fühlt sich das System jetzt etwas schneller an. Klar kann das auch daran liegen, dass es halt ein neues und frisches System ist. Wahrscheinlich sind aber beide Aspekte zusammen ausschlaggebend.

Das letzte große Problem ist jetzt der Web-Server. Das mach ich aber erst heute Abend.

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Now Live From Ubuntu 10.04

Obwohl das hier alles auf meinem Windows 7 PC geschrieben wird: Hier paar Eindrücke von meinem neuen Ubuntu.

01:19 Uhr: Erster Start und gleich ein guter Eindruck. Startet schnell und zuverlässig. Cool.

01:22 Uhr: Ein paar Sprachdateien müssen noch installiert werde. Internetverbindung steht. Ohne etwas provozieren zu wollen: Es läuft sehr gut :)

01:27 Uhr: Das Standard-Theme heißt Ambience und ist recht dunkel. Schalte auf Radiance um – das ist heller und angenehmer anzusehen. Meine Bluetooth-Maus funktioniert jetzt auch. *freu*

01:31 Uhr: Hmm. Zuerst wollte Ubuntu den Grafiktreiber nicht erkennen. Habs dann einfach nochmal probiert. Jetzt gehts und der Treiber wird installiert. Muss wohl gleich das erste mal rebooten.

01:33 Uhr: Blöd. Musste den Neustart manuell auslösen. Zwei wirklich vermeidbare Klicks. Neustart lief aber ohne Probleme. Das wiederum ist fantastisch: Wie oft mussten wir bei dieser Gelegenheit das System (-> Windows) neu installieren?

01:36 Uhr: Die Schriftdarstellung musste etwas angepasst werden. Jetzt wirds spannend: Mozilla Firefox hatte in den letzten Versionen von Ubuntu immer das Problem, dass die Schriftdarstellung nicht der systemweiten Einstellung entsprach. *Firefox-Start*

01:38 Uhr: Und es ist immer noch so. Da bin ich doch mal froh, dass ich zur Zeit meist Google Chrome verwende. Da klappts nämlich auch mit der Schriftdarstellung :D

01:42 Uhr: Firefox wird eingerichtet, Google Chrome installiert und dann gehts an die LaTeX-Installation.

02:30 Uhr: Verschiedene Anwendungen sind installiert. Die Einstellungen von Compiz (Desktopeffekte) sind jetzt auch so, wie ich sie haben will. Leider habe ich vergessen, die Apache-Einstellungen zu sichern. Macht aber auch nichts: Ich setze jetzt als Webserver eh erstmal auf Lighty.

02:33 Uhr: Gute Nacht!

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