Schon vor ein paar Jahren hatte ich einmal erwähnt, dass Computermäuse für mich elementar wichtig sind. Wer mich schon einmal über die Logitech MX Air hat reden hören, der weiß auch was ich meine, wenn ich sage, dass Logitech für mich mehr als nur ein Lebensgefühl darstellt.
Vor ein paar Wochen hat meine alte V500 nun zu spinnen angefangen. Schrecklich, immerhin ist diese Maus bis heute absolut unerreicht (von der MX Air mal abgesehen, aber das ist ein ganz anderes Thema). Daher bin ich schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Ersatz, denn die V500 gibt es nicht mehr käuflich zu erwerben (ich könnte mich schlagen: Vor einem guten Jahr hatte ich mir ja schon einmal ein zweites Exemplar gekauft. Das würde jetzt gute Dienste leisten).
Lange rede, kurzer Sinn: Am Donnerstag hab ich die V550 für gerade mal 25 € beim Media Markt gesehen und natürlich gekauft. Die neue kann mit der V500 nicht annähernd mithalten, aber immerhin muss ich keine 70 Euro für die MX Air ausgeben, die sich aber definitiv lohnen würden.
Mit etwas Glück wird aber bei Logitech gerade an der V600 gearbeitet, die dann einfach eine V500 mit dem etwas kleineren neuen Empfänger wäre. Und dies wäre allerdings ein Fest für mich (und meinen Geldbeutel).
Man kann zu Computerspielen stehen wie man will. Man kann auch die Sportwürdigkeit in Zweifel ziehen. Aber dass mal wieder die CDU auffällt, mit radikal anti-moderner Politik Jugendkultur zu verbieten ist schon ein starkes Stück.
So sichert man sich garantiert keine Stimmen, zumindest nicht aus der Jugend. Ich hoffe, dass die Wähler endlich anfangen, sich an Entscheidungen der Parteien zu erinnern. Denn dann sollte die CDU jedwede Stimme unserer Generation für immer einbüßen.
Da mir immer gefällt, aus Artikeln zu zitieren, hier auch eins:
“In der technologiefreundlichen Stadt Karlsruhe, in welcher auch das Bundesverfassungsgericht seinen Sitz hat, hätten wir einen solchen Umgang nicht erwartet”, sagt Turtle-Entertainment-Geschäftsführer Ralf Reichert. Die große Distanz zur Jugend und zu den neuen Medien lege einen schweren Generationskonflikt offen.
Ja, einen Generationenkonflikt würde ich hier auch sehen.
Nachtrag: Klar. Mit dieser Politik lassen sich zur Zeit noch Stimmen machen, denn die Alten sind in der Mehrheit. Die Zeit aber wird kommen, in der die alte Generation zu singen anfängt: “Wes Brot ich ess, des Lied ich sing”. Sie sollen hoffen, dass wir ihnen noch Brot geben.
Nachtrag II: Spiegel Online hat die Ereignisse mal zusammengetragen. Hier erscheint die Sache in einem etwas anderen Licht: Ingo Wellenreuter wollte sich ein etwas klareres politisches Profil verpassen. “Gelungen!”, möchte man ihm entgegenrufen: Deine Partei wird nicht mehr gewählt. Aber trotz allem: Gratulation an Heinz Fenrich. Schade, dass er sich nicht durchsetzen konnte – was gegen Populisten und Hirnverbrannte leider immer sehr schwierig ist; zumal wenn sie mit dem besorgten Bürger daher kommen.