Monthly Archive for February, 2009

Unsere Probleme möcht ich haben

Ich bin gerade bei Spiegel.de mal wieder über einen sehr interessanten Artikel gestolpert. Betrifft diesmal die sehr zahlreichen Ein-Euro-Shops. Ich darf zitieren?

“Hier findet man immer was zum kleinen Preis. [...] Ich kann mich guten Gewissens als Euro-Shop-Gängerin outen” (Kundin)

“Die Geschäfte laufen richtig gut.” (Filialleiterein)

Zu 80 Prozent stammen die Waren aus Asien – China, Vietnam, Philippinen. Spottbillig in Asien einzukaufen, sei das Konzept aller Euro-Shops, erklärt Handelsforscher Roeb. “Was sich in China abspielt, ist einmalig. Eng konzentriert finden sich dort Hunderte Nippes-Hersteller.”

Man lese einmal diesen Artikel über die entsprechenden Fabriken, in denen Artikel für Aldi und Lidl hergestellt werden. Diesmal nur ein kleines Zitat:

“Es handelt sich um Verletzungen von Arbeits- und Frauenrechten, wie sie in der arbeitsintensiven Industrie Chinas durch den Preisdruck von hiesigen Importunternehmen typisch sind”

“Ich kann mich guten Gewissens als Euro-Shop-Gängerin outen.” Das ist die Diktatur des Proletariats: Die Armen beuten die Armen aus. Und die Bourgeoisie hilft dabei. That’s the spirit!

GNOME Bildschirmsperre

Es ist so schade, dass so wenige Linux bzw. Ubuntu verwenden. Es sind die kleinen Helferlein, die das Leben einfacher und lustiger machen. Heute: Die GNOME Bildschirmsperre oder: Wie sage ich hallo?

Die Sache ist die: In der Bib ist man ja nicht immer an seinem Platz, aber das Notebook schon. Denn mit einem Sicherheitskabel und der Bildschirmsperre lässt sich das Risiko eines Diebstahl oder sonstigen Dateverlusts ganz gut reduzieren.

Nun hat die GNOME Bildschirmsperre eine super coole Funktion: Man kann dem Besitzer eine kleine Nachricht hinterlassen. Einfach auf “Nachricht hinterlassen” klicken und tippen.

Wer also an meinem Notebook vorbei kommt, kann gerne mal ein kurzes “Hallo” hinterlassen. Just Do It!

Google

Je mehr ich mich mit verschiedenen Möglichkeiten von Google beschäftige, um so begeisterter bin ich. Sowohl Google Mail, Calendar und Docs sind sicherlich fantastische Werkzeuge, um den Alltag leichter zu machen. ‘Wahnsinn’ aber wird neuerdings ‘Google Books’ geschrieben. Das ist echt der Hammer: Viele Bücher, die sonst nur in der Bib zu haben sind, direkt am heimischen Bildschirm und auch noch durchsuchbar. Klar: Die Funktion ist nicht ganz neu, aber ich muss zugeben, dass ich erst vor einiger Zeit darauf gestoßen bin.

Mal sehen, was Google noch für mich bereit hält.