MGMT

Am Montag kam es dann zur vierten und vorläufig letzten Station meiner kleinen Konzert-Tour. Schon Anfang März war ich mit Stefan in Berlin um MGMT live zu sehen. Damals waren sie noch recht unbekannt und hatten (auch in Berlin) nur wenig überzeugte Fans, was dem Abgeh-Faktor des Konzerts damals nicht gerade zuträglich war. Und das obwohl die Band selbst eine hervorragende Performance hingelegt hat.

Fast drei Monate später in München: Zwischenzeitlich hat Spiegel Online MGMT in den Sub-Mainstream erhoben und es sind einige Fans hinzu gekommen. Beste Voraussetzungen also für einen riesigen Konzertabend. Und der sollte auch kommen. Musikalisch auf höchstem Niveau, dabei aber insgesamt zurückhaltend was die Interaktion mit dem Publikum anbelangt, wurden vor allem Lieder von Oracular Spectacular gespielt.

Dass das Publikum gerade bei den bekannteren Liedern wie Time to Pretend und Kids mitgegangen ist war kein Wunder. Bei unbekannteren Liedern wiederum hielt sich das Publikum etwas bedeckter, aber es verhielt sich bei weitem nicht still. Vor allem Kids war ganz zum Schluss der krönende Abschluss eines fantastischen Konzerts.

Ein Wort zur Vorband darf allerdings in diesem Fall nicht fehlen. Denn Florence & The Machine waren richtig gut. Musikalisch würde ich sie vielleicht zwischen Björk und Rock/Pop einordnen, aber mit solchen Einordnungen war ich schon immer schlecht. Am besten hört man sich auf der verlinkten MySpace-Seite einfach mal ein paar Lieder an. Und wenn Florence mit ihren Mitstreitern mal wieder hier sind, dann geht man einfach mal aufs Konzert. Eine super Begleitung und Ergänzung für MGMT.

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