Manch einer mag diesen Spiegelbericht bereits gelesen haben. Allen anderen sei er empfohlen, zumindest, wenn sie sich mit dem Studium und dessen Zukunft in Deutschland auseinandersetzen möchten.
Was mich dabei so sehr bedrückt, ist einfach, daß der Weg Deutschlands wohl ganz anders aussehen wird. Ohne zu erkennen, daß wir einen Personenkreis in unserer Gesekkschaft haben, der rein kapitalistisch argumentiert (frei nach dem Motto: “Die Universität ist ein Unternehmen!”) und großen Einfluß auf Bürger und Politiker hat, stürzen wir uns auf ökonomische Zusammenhänge und Worthülsen – ohne wirklich zu verstehen was gemeint ist.
Und so wird die Uni in ein Unternehmen umgebaut, das Studium mehr und mehr als Ausbildung angesehen, und die wissenschaftliche Betätigung bleibt auf der Strecke. Daß es auch anders geht, beweist der Artikel vom Spiegel, und vielleicht könnte sich Deutschland doch wieder ein wenig zurückbesinnen.
Danke Hg!
Danke das du mich auf diesen artikel gestoßen hast. er spricht mir völlig aus der Seele, es geht um Wissen und um erkenntnis und nicht um Rationalisierung.
Adioso
Tim