Ich habe es geschafft. Die absolute Horrorwoche ist soweit überstanden. Zwei Referate und eine Klausur klingen (zugegeben) nach nicht so sonderlich viel, aber dennoch: Ich bin froh, daß es überstanden ist. Heute Abend dann noch die letzten Reserven verbrennen, und dann in einen ewigen Ohnmachtsschlaf verfallen. Was it worth it? Schaung mer mal, dann seng ma scho (ist also mehr ein wenig als Lautschrift zu interpretieren).
Monthly Archives: July 2005
Hilfe für Afrika?
Heute bei Spiegel online. Ein afrikanischer Wirtschaftsexperte Der kenianische Wirtschaftsexperte James Shikwati über Entwicklungshilfe. Sein Kernsatz (etwas überspitzt): Stoppt endlich den Unsinn. Und Recht hat er. Nicht aus Boshaftigkeit dürfen wir die Hilfen stoppen, sondern aus tiefstem inneren Mitgefühl, und endlich einsehen, daß Geld und Spenden nichts bewirken. Unsere Globalistische Welt hält Chancen für alle parat. Auch, besser noch: Gerade für Afrika.
Würde man in Afrika Landwirtschaft mit europäischen Standard und Kapital betreiben, müsste dort wirklich niemand mehr hungern. Ja, ich wage zu behaupten, wir könnten eine Milliarde mehr Menschen ernähren auf dieser Welt. Das ist zunächst sicher illusorisch. Bekämen die Menschen in Afrika aber endlich die Chance, ihr Schicksal selber in die Hand zu nehmen, dann könnten sie langsam “aus der Knechtschaft” entkommen.
Das wahre Problem von Entwicklungshilfe ist doch, daß viel zu viel Geld sinnlos verprasst wird. Da werden Armeen mit Waffen ausgerüstet, Politiker zwacken sich ihren Teil ab, und bereichern sich – während die Menschen weiter zu hungern haben. Waffen töten, sie erhalten kein Leben (zu allgemein, aber zumindest diese Armeen sind nicht zum Schutz der Bevölkerung da…). Und daß Korruption jemals etwas Gutes gebracht hat, kann nun wirklich niemand behaupten.
Wer Afrikanischen Staaten helfen will, der hilft ihnen dabei schlanke, flexible Staaten zu werden, die sich darauf konzentrieren können, ihre eigenen Probleme zu lösen. Denn, das wissen wir spätestens seit den Reformen auf dem Arbeitsmarkt: Hilfe muß dezentral funktionieren. Nur vor Ort können die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Nirgends sonst.
Wenn mir dieses Interview vor einigen Jahren schon vorgelegen hätte, dann hättet ihr alt ausgesehen, ihr Schweine
(Sicher wisst ihr wer gemeint ist, und vor allem wie
, und die es vielleicht wissen wollen, werden es sicher mal erfahren. Wahrscheinlich unfreiwillig
).
Glück? Was ist Glück?
Im Moment würde ich sagen, Glück ist, die Sorgen des Alltags für fünf Minuten zu vergessen, abzuschalten, und dann frisch und mit neuem Elan sich wieder in die Arbeit zu stürzen. Das wäre Glück…
Pink Floyd – Forever and Ever
Sie waren nie weg. Bedenkt man, daß Pink Floyd seit rund 25 Jahren keinen gemeinsamen Auftritt mehr hatten, dann bleibt bur eins: Sie waren absolut fantastisch. Danke Live8, danke Bob Geldof. Vor allem Danke an die beste Band, die diese Welt jemals gesehen hat, Danke Pink Floyd!
Das Line-Up war mit vier Liedern doch beachtlich gefüllt: Breathe (mit Reprise), Money, Wish You Were Here und Comfortably Numb. Und jedes Lied kam so rüber, daß man erstaunt.
Sehr bewegend dann schlüßlich, als sie zu viert, Arm in Arm auf der Bühne standen, David Gilmour neben Roger Waters. Vielleicht doch noch ein gemeinsames Album? Oder wenigstens eine Tour? Wieder zu viert? That would be awesome!
Was ich vielleicht…
… damit sagen wollte, ist an sich vor allem das Eine: Ich lehne eine Erhöhung der Mehrwertsteuer definitiv ab. Tut mir leid, wenn ich mal wieder etwas zu weit abgeschweift bin
. Ich sollte wirklich lernen, mich etwas kürzer zu fassen… (Asche auf mein Haupt!)