Wow!

Letzthin wurde ich mal wieder “Hans-Georg” genannt. Ich war mir zunächst nicht ganz sicher, ob ich gemeint sei, mußte dann aber feststellen, daß das ein irres Gefühl war. Thanks.

P.S.: Dies soll sicher nicht heißen, daß ich ab sofort statt HG wieder “Hans-Georg” genannt werden will. Nein, sicher nicht – vor allem nicht von denen, die mich bereits HG nennen. Seid unbesorgt.

Fernsehtrash

Der Fernsehtrash hat einen neuen Höhepunkt gefunden. Eine Actionserie? Eine Krimiserie? Ein (großartiges) Remake von “Drei Engel für Charlie”? Nein, eine Ausgeburt der deutschen Fernsehhölle. Was alle Ankündigungen nämlich verschweigen: Der Humor in dieser Serie stammt nicht von den Gag-Schreibern oder dem “Charme der Figuren”, sondern er entspringt dem desaströsen Nicht-Talent der “Hauptdarsteller”. Irrwitzig Schlecht, irgendwie.

Selbsterkenntnis

Das Thema ging mir schon häufig durch den Kopf: Wie entkommt man der Lethargie? Nun, für den Augenblick scheine ich meine eigene Antwort gefunden zu haben. Ich muß nur sehr unzufrieden mit mir selber sein. Und heute ist meine Unzufriedenheit auf ein bisher vielleicht noch nicht gekanntes Maß gewachsen. Die Ursache:

In meinem Oberseminar konnte ich heute der Diskussion ganz gut folgen, mußte aber leider bei einigen meiner Wortmeldungen feststellen, daß diese Wortmeldungen, wenn auch kein grober Unfug, so doch vergleichsweise undurchdacht und unpräzise waren. Einmal geschah dies zwar mit purer Absucht, um eine Diskussion anzuzetteln, ein vielleicht nicht schlechter Start in die Verastaltung, was aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, daß einige meiner Äußerungen eben qualitativ keinen Wert hatten. Braucht es auch nicht, denkt sich der Zweitsemesterstudent in mir, kann ich schließlich noch nicht mit dem Wissen eines Studenten oder einer Studentin im achten Semester mithalten, und ein Erfolg ist es bereits, wenn ich der Diskussion folgen kann.

Das ist zwar ein Erfolg, der aber nichtsdestoweniger nicht darüber hinwegtäuschen kann und darf, daß meine Beiträge eben auch qualitativ hochwertig sein müssen, auch für ein Oberseminar. Und so ist mein tiefster Ehrgeiz wachgerüttelt. Und los gehts!

Dämonologie

Definition der Dämonologie laut Wikipedia:

Im Rahmen dieser Geisteswissenschaft, die vor allem seit den Kirchenvätern bis in die Frühe Neuzeit hinein große Bedeutung zeitigte, die aber auch neuerdings wieder ernsthaft betrieben wird, listet man nicht nur auf, welche Dämonen es einst gab und gibt, sondern man diskutiert in damit vertrauten Zirkeln darüber, woher sie kommen, welche Macht ihnen zur Verfügung steht, die Grenzen ihrer Macht und wie sie in Erscheinung treten können – aber auch und insbesondere, welchen Einfluss sie auf bekannte Figuren in Geschichte und Gegenwart möglicherweise haben, bzw. wodurch sie Einfluss über eigentlich rational denkende Menschen erlangen können und zu was sie diesen Einfluss nutzen und benutzen.

Was dies zu bedeuten hat? Nun, das ist eine kleine Überraschung, die sicher bald (was immer das heißen mag) aufgelöst werden wird.