Monthly Archive for October, 2003

Diablo 2 und kein Ende in Sicht

Ich sollte grade eigentlich Informatik-Aufgaben lösen. Aber ich dachte mir, wo ich schonmal in der Uni mit Laptop und Diablo2 CD bin, sollte ich mal ausprobieren, ob ich auch hier zocken kann. Antwort: Es geht. Zweite Antwort (nach einem kurzen Test): Es geht – ja. Aber es geht nicht ohne Maus, denn mit Touchpad ist es einfach schwierig, die Diener des bösen zu vernichten. Leider nimmt meine USB-WLAN-Karte nämlich den Platz meines zweiten USB-Anschlusses weg, so daß ich meine Maus nicht anschließen kann.

Das Leben ist hart. So muss ich mich nun doch noch an Info-Übungsblatt 2 machen. Immerhin hab ich schon mal 17,5% aller bisher möglichen Theorie-Punkte erreicht, so daß ich mich ganz entspannt zurücklehnen kann, um die nächsten 10% abzustauben.

Andererseits habe ich auch Hunger, und die neue Titanic befindet sich auch noch nicht in meinem Besitz, und jetzt könnte ich recht gut essen gehen (in der Mensa), und mir danach meine wohlverdiente Titanic kaufen. Die Info-Übung heute nachmittag wäre dann zwar für die Katz, bzw. von ständigem Lachen unterbrochen, aber was tut man nicht alles für eine Grundbildung im Bereich “Humor”. Ich kann mich einfach nicht entscheiden.

Daher die Entscheidung: Ich mach jetzt noch fix ein paar Aufgaben, setze mich dann in die Mensa, und dann gebe ich das Blatt ab. Vielleicht auch anders rum, die Zeit läuft mir ja davon. Nächste Woche wird alles besser. Vielleicht.

Verbesserung des Lebens: Kein Buch nötig

Mein Leben hat gestern eine strikte Wende genommen. Ich habe die Welt erkannt. Und das alles nur, weil ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit den richtigen Personen war. Hauptakteure waren hierbei mein Rechnungswesen-Prof, der Roland und ich. Es ging um Finanzbuchhaltung. Und hier liegt das Geheimnis der Welt, welches der Mensch zu finden sucht: Die Doppik!!!! Kurz für doppelte Buchführung. Den, wie wir alle wissen, hätte der Mensch ohne Buchhaltung die Schrift nicht erfunden. Also: Die Existenz, vielmehr aber die Bedeutung, Goethes, Schillers und wie sie alle heißen, haben sie nur der Buchhaltung zu verdanken.

Der Prof hat es geschafft, in einem (!!!!) Satz Marx/Engels zu widerlegen (O-Ton: “Hätte Marx die Doppik verstanden, hätte er das Kapital wohl anders geschrieben, …”), und gleichzeitig die Doppik als universelles Prinzip der Welt einzuführen: “… die Doppik ist ein System, wie die Systeme von Newton und Galilei, nur das die Doppik immer noch gilt.” Sein Rundumschlag sitzt: “Wenn in der DDR die Doppik geführt worden wäre, wäre sie wohl nicht untergegangen.” Weitergeführt – lediglich als Interpretation von Roland und mir – ist nun auch die bekannte Shakespeare-Frage irrelevant: “Sein, oder nicht sein”. Die Frage stellt sich ja gar nicht. Denn beides ist eine Folge der Doppik. Also ist das “Sein” kein Widerspruch zu “Nichtsein”. Beides ist da, und gleichzeitig wirksam.

Leider – sorry an alle fundamentalistischen Theologen – muss auch die Evolutionslehre der Bibel neu geschrieben werden. Es wird immer behauptet, Gott habe am siebten Tag geruht. Richtig ist: Am ersten Tag erschuf die Doppik Gott, er ging an die Arbeit, und die Doppik sah, daß es gut war.

Auch die Macher von Star Wars sind leider einem kleinem Irrtum zum Opfer gefallen. Es ist nicht die “Macht”, die übernatürliche Kräfte verleiht, sie hätten dieses Phänomen lieber “Doppik” nennen sollen.

So einfach kann es sein, hat man erst einmal das Prinzip der Doppik erkannt.

Das Leben in Karlsruhe steht daher nie still, es gibt immer neues zu erleben, Rückschläge hinzunehmen, aber auch freudige Momente. Wie es die Doppik ja auch vorsieht. Es gleicht sich alles aus.

Möge die Doppik mit Euch allen sein…

Studieren in München

Hallo an alle.

Ja ich schreibe einen Kommentar um zu berichten, dass auch das Leben an der Uni München nicht immer leicht ist.

Stell dir vor du meldest dich zu einer Vorlesung an. Du Denkst klar 2 Semesterwochenstunden das past schon. Jetzt trifft es dich aber hart denn, diese Vorlesung ist ein Pilotprojekt eines Profs und dazu gehören das Regelmäßige gemeinsamme Filme schauen (Di 20 – 21:30) und das Tutorium. Wer hätte es gedacht so wurden aus 2, 6 Semesterwochenstunden.

Naja ich sitze grade in der Uni und genieße die Privilegien eines Uni-Sklaven Typ HiWi. Wenigstens haben wir unser eigenes Büro mit I-Net. Das ist schon gut um größere pausen zu überbrücken.

Ach ja wovon ich eigentlich erzählen wollte ist das ich beschlossen habe mein Leben zu ändern und ein ordentlicher, strebsammer Mensch zu werden – ja ihr hört richtig. Dazu hab ich mir dann – mir hams ja – gleich ein Buch von Tiki Küstenmacher mit dem Unwahrscheinlich vielversprechenden Titel Simplify your life gekauft.

Es verspricht auch soviel wie der Titel schon sagt. Auf den ersten Seiten heißt es, dass sich mein Leben dramatisch vereinfachen wird, ich dadurch besser schöner und reicher werde. Ich glaub noch nicht ganz dran aber wir werden sehen.

Bis dann adioso und Good bye aus München nach Karlsruhe und an die ganze Welt

TimiS

Neues aus Karlsruhe

Nach einer recht langen Zeit muss ich mich doch mal wieder zu Worte melden. Ich bin nun schon seit einer Woche in Karlsruhe, und studiere so vor mich hin. Ziellos, verplant und ohne große Taten ist daher auch die letzte woch vorübergezogen.

Am Anfang war das Internet. Oder eben auch nicht – wie in meinem Fall. Von zu Hause aus ist nichts mit Internet (bestenfalls per Modem, aber das fällt aus wegen Bodennebel in beide Richtungen), also musste ich letzte Woche erstmal schauen, daß ich mit Hilfe der Uni wenigstens ins gelobte Land komme. Immerhin wurde bei ziemlich jeder Vorlesung darauf hin gewiesen: “Ach, das ist ganz einfach. Die Aufgaben findet ihr dann im Internet (…)”, oder “Zu den Tutorien könnt ihr euch ganz einfach im Internet anmelden. Das Ergebnis der Einteilung ist dann unter der Adresse http://ww(…)”. Als Mensch, der es gewohnt ist, Rückschläge einzustecken, war ich zunächst darauf vorbereitet, aber irgendwann war es dann doch zuviel. Also habe ich zumindest den Donnerstag abend, und fast den ganzen Freitag damit verbracht, mein Laptop mit Hilfe des ortsansässigen W-LAN-Netzes ins Internet zu bekommen. Was zunächst nicht funktionieren wollte, und so musste auch ein Teil des Samstag Nachmittags herhalten, mich ins Internet zu befördern.

Wie man hier lesen kann, habe ich es dann doch geschafft – auch wenn mich die ganze Aktion rund 70 Euro gekostet hat, da ich ja noch keine W-LAN-Karte hatte. Am Samstag nachmittag wollte ich dann nun auch noch einen Drucker haben. Gesagt, gekauft – natürlich ohne vorher das Schild zu lesen “Diesem Drucker liegt kein Druckerkabel bei. Bitte kaufen sie eines seperat. Vielen Dank, ihre Abzocker”. Da ich das aber erst am Abend – kurz nach acht – sehe, lese und verstehe, war es zu spät. Ich musste nun ein Wochenende mit einem Drucker in meinem Zimmer verbringen, welcher nicht einmal funktioniert. Nun, er sieht schon gut aus, auf meiner Stereoanlage, und er ist auch toll, wenn er mit seinen LEDs zwinkert, aber zu diesem Zeitpunkt war er mehr als ein teures Designerstückchen anzusehen, bestenfalls geeignet, die Wohnung zu verschönern/verunstalten (je nach Sichtweise). Das ganze hat dann schonmal wieder fast 80 Euro verschlungen.

Der Sonntag war dann wieder ein üblicher Sonntag, keine Besonderheiten. Bestenfalls vielleicht, daß ich einen Film im Fernsehen angesehen habe, den ich mir sonst nie angeschaut hätte, aber “mir hamms ja”.

Nun, über den Montag lässt sich ein wenig mehr sagen. Mir wurde gesagt, bzw. ich habe recherchiert, daß etwa 75% des Campus mit dem uniinternen W-LAN-Netz versorgt sind. Komischerweise habe ich es bis jetzt nur im Rechenzentrum geschafft “reinzukommen”. Am Nachmittag gelang es jedoch, in der Mensa bei einer Zigarette ins Netz zu kommen. Daraufhin erstmal die eMails vom Server abgeholt, und – weil das so viele waren – natürlich zu spät zur Informatikvorlesung gekommen. Kein Problem, in dem Raum haben 800 Studenten locker Platz, und so setze ich mich auf einen Platz, schließe die Augen, und wache gegen Ende der Vorlesung wieder auf. Zumindest kam es mir so vor, denn in diesen Vorlesungen fühlt man sich manchmal ein wenig fehl am Platze. Nun noch schnell 90 Minuten Pause – in dieser Zeit schnell noch ein USB-Kabel fürden Drucker, und “Bad Boys (FSK 18)” für die Seele rauslassen – und schon geht es weiter: Informatiktutorium.

Nun, nicht ganz. Es war mehr das sogenannte “Rechnerpraktikum”. *argh-kotz-argh* Hierbei konnte Mann/Frau Fragen zu den ersten Aufgaben stellen. Diese gestalteten sich ungefähr so: “1. Schalte deinen PC an. 2. Denk dir nichts. 3. Du DENKST JA!!!! Nicht denken bitte. 4. Du kannst es aber auch nicht sein lassen, oder? 5. Ok, dann denk dir halt deinen Teil. 6. Und nun schicke deinem Tutor eine eMail.” So, vom Sinn her nur leicht verändert :-D , war die Aufgabe, und dazu konnte man nun Fragen stellen: “Also ich bin da mit einem Formular nicht klar gekommen”, oder “Wie ist eigtl. mein Name?” – “Dein Name ist die Nummer auf deinem Studi-Ausweis!”. Aha, wir sind schlauer.

Und so schließt sich dann der Kreis, daß ich jetzt, Montag Abend hier sitze, und schonmal diesen Eintrag vorschreibe, um ihn morgen – das wäre dann für den interessierten Leser, der Tag der etwas weiter oben ziemlich fett gedruckt steht – auf die Webseite zu setzen.

Und so kommt mir der Gedanke, daß ich leider recht plötzlich und schnell verschwunden bin – aus München. Soll vorkommen, und daher hatte ich nunmal auch nicht die Zeit mich von allen zu verabschieden, von denen ich mich gerne verabschiedet hätte. Und ich hatte noch nicht einmal die Gelegenheit, meine tolle Abschiedsseite hier auf Kumi Na Tano zu stellen. Wie heißt es so schön? “Das Leben besteht aus verpassten Chancen!”, und daß sehe ich mittlerweile ganz genauso. Dennoch plane ich demnächst mal wieder nach München zu kommen, und spätestens zum Konvent (21. – 23. November) bin ich auf jeden Fall in München.

Meine neue Adresse stelle ich verständlicherweise nicht ins Internet, wer sie haben will, kann mir ja ne eMail oder SMS schicken, ich werde sie dann so verteilen.

Hooray!

Das neon-Magazin wird tatsächlich fortgesetzt. Am 17. November ist es soweit. Und ab Februar 2004 gibt es diese Publikation sogar monatlich! Ganz klar: Es geht weiter aufwärts!

Schockierende Momente

Das Telefon klingelt. “Hmmm. Geh ich ran?” … einige Momente gefüllt mit Gedanken, Horrorszenarien und Hoffnungen verstreichen … “Ja. Ich geh ran.”

Der Weg ist das Ziel und ich mache meinen Weg furch den Flur, hebe ab, “Ja, Kluge…!!???” Eine unbekannte Stimme antwortet: “Ich komme nach Hause. Tschüss. *knacks*” Hörer wurde aufgelegt.

Verstört stehe ich mit dem Telefonhörer in der Hand da, und frage mich, was das jetzt war.

Es war ja klar

Kaum habe ich mich durchgerungen, den Release Candidate 5 von OpenOffice herunterzuladen, schon kommt zwei Stunden später die Meldung, daß die endgültige Version OpenOffice 1.1 fertig gestellt ist. Auf Deutsch gibts die aber erst in einer Woche. Solange werde ich dann wohl auch noch warten können :-D .

Die letzten Stunden

In den letzten Stunden ist vieles irgendwie komisch gelaufen. Erst war ich gestern abend im Kaufhof, um ein bißchen einzukaufen – bei 15% Rabatt mache ich das ja auch gerne. Nur um ein wenig später Need for Speed 3 auszuprobieren, und: WOW!

Das Spiel lief soar hervorragend auf meinem PC – ein wenig seltsam, immerhin ist es schon gut 5 Jahre alt – und innerhalb von wenigen Minuten war ich wieder dabei, und hab mal schnell die Bonustrecke freigeschaltet.

Und das alles nur, um nebenbei zu vergessen, daß ich ja die Ausschreibung für den Konvent online stellen wollte. Man kann ja nicht alles haben, deswegen kommt die erst im Verlaufe des heutigen Tages online.

Und heute früh kam auch noch die lang ersehnte amazon.de-Bestellung an, und einmal mehr: WOW! Zwei ganz gute Alben, und ich bin froh, daß ich diese anständige deutsche Firma unterstützt habe.