Der morgendliche Kaffee

Einst wurde ein Getränk “erfunden” welches sich Kaffee nennen sollte. Man fand heraus, daß Kaffee der müden Seele gut tut, und daß man mit Kaffee besser über die ersten Stunden des Tages kommen würde.

Der Mensch hätte sich in der Evolution jedoch nicht durchsetzen können, hätte er sich mit dieser Erkenntnis zufrieden gegeben. Findige Individuen fanden heraus, daß man es mit der Dosierung nicht untertreiben sollte. So entstanden kaffeekannenweise ultrastarke Getränke mit der beschriebenen Wirkung – nur war jene eben stärker.

Einmal mehr wäre der Mensch untergegangen, wäre er nun zufrieden. Durchtrieben jedoch, wie er ist, erfand er spezielle Filter, die nur einem Zweck dienlich sein sollen: Den Kaffee noch stärker, und wirkungsvoller zu machen.

Der heutige Kaffe hat daher drei Merkmale:

  1. Auf der Verpackung des Pulvers steht “kräftig”, “stark” oder “haut dir die Socken wech!!!”. (Diesen Schritt der Evolution erläutere ich ein anderes mal)
  2. Der Kaffee ist gnadenlos überdosiert. Sprich mindestens drei Kaffeelöffel pro mittlerer Tasse.
  3. Gebrüht mit speziellen Filtern, die den bereits starken Kaffe noch heftiger machen.

e’voila! Mein persönlicher Kaffeegenuß in drei einfachen Merksätzen beschrieben.

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Nun mal nur so...
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