Hmm. Also diese neue Werbekampagne von Müller-Milch finde ich schon eine sehr gute Idee. Obwohl es ja nur ein Kundenbindungsprogramm ist, gibt es aber dennoch gute Ansätze: Ein gewiefter Mensch könnte nun eine “Müller-Partei” gründen, und auf der Bohlenwelle direkt ins Kanzleramt schwimmen. Dann wars das mit “Bohlen for President”, denn kurz nach Amtsantritt wird ja nach bekannten Plänen der Staat und die Gesellschaft reformiert.
Man bräuchte nun nur noch eine geeignete “Chunta”, die die gewonnenen Parlamentssitze einnehmen. Mal ganz ehrlich: Das klingt schon reizvoll, oder?
Heute ist der Brief gekommen, daß ich mich für Wirtschaftsinformatik in München einschreiben kann. Noch keine Nachricht aus Karlsruhe. Das Problem daran ist, daß in München Wohnungen einfach zu teuer sind. Karlsuhe ist da schon preiswerter. Das Problem an Karlsuhe ist, daß es nur wenig Ersatzstudiengänge gibt, falls Wirtschaftsinformatik doch nicht mein Studiengang sein sollte. Kommt Zeit kommt Rat, und guter Rat ist teuer.
Was mich doch ein wenig schockt, ist aber, daß ich mich vorgestern erkältet habe. Es ist wirklich schlimm, in diesen heißen Tagen erkältet zu hause rumzuhängen, weil nur mit Ruhe Aussicht auf Besserung besteht. Heute gehts mir zwar schon wieder besser, aber ein paar Tage werden wohl noch für die Genesung draufgehen.
Eben auf RTL wurden einige Kandidaten für die neue Staffel von DSDS vorgestellt. Eine Kandidatin sprach dabei folgendes in die Kamera: “Ich würde nie meine Ideale verkaufen”.
Als Beobachter möchte ich darauf folgendes sagen: “Sorry, dann war’s das…”.
Ich sitze am Telefon. Warte auf einen Anruf der nicht kommen wird. An jeden Anruf wird drangegangen. Es könnte ja der eine Anruf sein. Er wird nicht kommen. Voller Elan wird ein “Hallo” ins Telefon gesprochen, wenn doch ein Anruf ohne Rufnummer kommt. Es ist nicht der eine. Und er wird es niemals sein.
Kurze Wege im Zimmer werden gegangen, kreisförmig. Ohne Ziel. Ohne Sinn – ohne Zweck. Warten auf einen Anruf. Es kann so schwer sein, zu verstehen, daß er Anruf nicht kommt. Ein Anruf ohne Rufnummer… “Hallo?”
… don’t know when, but i know that we’ll meet again some sunny day …
“Netzsuche”. Bei O2 ein untrügliches Zeichen für ein Unwetter. Es muss ja mal gesagt sein.
Im Laufe dieses Abends wurden sowohl Netscape 7.1 und Mozilla 1.4 veröffentlicht. Beide basieren auf der gleichen Codebasis, und haben so beinahe identische Features:
Die Browser sind absolut stabil, schnell und haben sehr viele Komfortfunktionen, wie eine einfach zu bedienende Suchfunktion innerhalb einer Webseite, die es ermöglicht, praktisch ohne Maus durchs internet zu surfen, da sie nur nach Links sucht (es ist aber einstellbar, daß diese Funktion auch normalen Text findet). Das “Tabbed Browsing” wurde stark verbessert. So kann man nun im Kontextmenu weit mehr machen, als früher, und man kann für einen neuen Tab eine Startseite festlegen. Nervige Werbe-Pop-Ups unterdrückt der Browser sehr effizient.
Beide eMail-Clients haben eine integrierte Spam-Abwehr, die sogar noch lernfähig ist, so daß man sehr spezifisch durch einfach klicken eines Buttons Mails als Spam klassifizieren kann, und schon lernt der Mail-Client weiter.
Knapp ein Jahr nach der ersten stabilen Version von Mozilla (damals die Version 1.0) kommt nun eine weitere stabile und langlebige Version raus. In diesem Jahr wurden Tausende von Fehlern behoben, unzählige neue Features eingeführt, und sehr viele Verbesserungen in der Bedienung der Applikationssuite angebracht.
Die Suite umfasst einen Browser, einen eMail-Client, einen HTML-Editor und einen IRC-Chat. Für Webdesigner stehen außerdem ein Javascript-Debugger und ein “DOM”-Inspektor zur Verfügung, um Webseiten auf Herz und Nieren zu prüfen und zu testen.
Im Moment stehen beide Browser in der neuesten Version nur in Englisch zur Verfügung, deutsche Versionen werden sicher bald folgen.