Das Fernsehen ein wenig verblödet, sollte uns allen klar sein. Nun, natürlich kann man auch viel Bildung sich im Fernsehen aneignen, wenn man bewusst fernsieht (tue ich natürlich
). Daher habe ich gestern ganz bewusst eine Pseudo-Wissens-Sendung auf dem Bildungs- und Kulturkanal Sat 1 gesehen.
Ein geladener “Experte” referierte darüber, wie hilflos der Benutzer doch gegenüber “Spam-Mail” ist. Nun wissen Millionen, wie dagegen vorzugehen ist.
1. Man maskiere seine eMail-Adresse im interNet, auf seiner Homepage und sonstwo: z.B. hg-knt (at) gmx.de.
2. Wenn viel zu viel Spam kommt, dann wechsele man doch einfach seine eMail-Adresse.
Der Mensch weiß wovon er spricht. Punkt 1 hat was, ist aber nicht hunderprozentig sicher. Punkt 2 ist illosorisch. Denn da bin ich Experte: Der logistische Aufwand dahinter ist enorm. Bis alle Freunde, Bekannte und Kollegen das geschnallt haben, ist die Adresse schon wieder geändert.
Es geht einfacher. GMX hat mittlerweile einen sehr guten Spam-Schutz. Dieser ist sehr effektiv, und gewünschte eMails meist durch. Ich jedenfalls musste diesen Spamschutz noch nicht korrigieren. Leider lässt GMX aber die eine oder andere Junk-Mail doch durch.
Da kommt dann Plan B ins Spiel. Der Mozilla Mail-Client hat seit einem halben Jahr auch eine Spamschutzvorrichtung. Diese tut schon allein sehr gute Dienste, und in Zusammenarbeit mit GMX kommen wirklich nur sehr wenige Spam-Mails durch.
Somit ist dieser Experte widerlegt, der doch behauptet hat, daß es kein gutes Schutzprogramm gibt. Machtlos ist man nicht gegen Spam, die meisten sind nur zu faul, zu träge oder wissen gar nicht um die Möglichkeiten, die es gibt.