Monthly Archive for June, 2003

Das neue Layout

So. Ein erster Teil des neuen Layouts hat den Weg an die “Front” geschafft. Ganz nebenbei sind dadurch auch ein paar neue Features hinzugekommen:

  1. Die Weblog-Einträge sind jetzt kommentierbar
  2. Es gibt einen direkten Link zu den Einträgen.
  3. Es gibt einen immer wechselnden Spruch zu bestaunen *g*

In Bälde gibt es mindestens ein weiteres Layout. “Wie das?????”, mag mancher fragen, immerhin hat eine Webseite doch immer nur ein Layout. “But not anymore, Baby!!!!”, entgegne ich dem geneigten Leser. Der gesamte HTML-Code ist so aufgebaut, daß er ohne die Seite neu zu laden, völlig anders aussehen kann. Ein Klick genügt. Leider habe ich es heute immer noch nicht geschafft, diese Funktion stabil zum Laufen zu bringen, daher hab ich erstmal drauf verzichtet. Aber einige Teile davon werden bereits mit jeder Seite übertragen, so daß es sich nur um eine kurze Zeit handeln kann, bis dieses Feature dann auch aktiviert wird.

Wer sich darunter jetzt gar nichts vorstellen kann, dem sei folgender Link ans Herz gelegt: www.csszengarden.com und dort einfach mal die verschiedenen Layouts begutachten (auf der linken Seite sind zunächst die Links, können aber je nach Layout auch an völlig anderen Stellen auftauchen). Bei dieser Seite wechselt man das Layout nur durch andere CSS-Informationen. Der HTML-Code bleibt immer gleich. Und auf Kumi Na Tano wird es so sein, daß noch nicht einmal neu geladen werden muss. Aber leider erst in einigen Tagen.

Dank der recht guten Technik wird Kumi Na Tano in Zukunft noch einige andere Dinge beinhalten. Zum Beispiel kommen alte Texte, Geschichten und Artikel wieder, eine Bildergallerie, und noch vieles mehr.

Zu diesem Layout sei noch gesagt, daß es nur mit modernen Browsern wie Mozilla 1.3, Mozilla Firebird, Opera 7 oder Safari (Mac) gut betrachtbar ist. Der ie, zeigt die Seite ziemlich übel verstümmelt an. Hmmm. Moderne Zeiten fordern eben ihren Tribut.

Der Gedanke nach dem Aufstehen

… ist ja immer der klarste. Kaffee für die Seele, Zigarette für die Sucht. Die eben angesprochenen Drogen zusammen dafür, nicht wieder einzuschlafen. Denn eins ist nur gut und billig: Wer einmal aufgewacht ist, sollte (“Carpe diem”) auch was draus machen. Nun ist das leichter gesagt, als getan. Die Verlockung ist groß, sich noch eine kurze Auszeit zu gönnen. Sagen wir noch drei Stunden schlafen. *kopfschüttel* Geht nicht, dann dann ist ja der Termin am Mittag verschlafen, man fühlt sich schlecht, da man nun erst zu Zeiten aufsteht, zu denen man früher auf dem Weg nach hause war.

Diese Erkenntnis hat mich heute doch ziemlich fertig gemacht, und ich wollte mich gleich nochmal umdrehen, um noch mal drüber zu schlafen. In völliger Umnachtung wurde ich aber aufgeweckt, und der Ruf des Kaffees war stärker als der Wunsch dieser Welt für ein paar Stunden zu entschlummern. Nun sitze ich hier nach zwei Tassen Kaffee und frage mich, was es mir gebracht hat, aufzustehen. Manche Fragen werde ich wohl doch nie beantworten können.

Erholungspause

Nun endlich kann ich mich in den wohlverdienten Urlaub begeben. Ein paar Tage beim Oma sind immer angenehm, und tragen oft dazu bei, meinen persönlichen Ruhebedarf zu befriedigen. Dafür zahlt man gerne viel an die Bahn. Ab Mittwoch bin ich dann wieder da, mit hoffentlich den folgenden Dingen im Koffer:

  1. Fertige php-Skripte für Kumi Na Tano
  2. Zwei fertige Layouts für Kumi Na Tano
  3. Einem ersten Neuentwurf für www.my-konvent.de
  4. Und, wenn ich das alles schaffe, hoffe ich doch einfach mal, daß auch ein bißchen Erholung am Start ist :-D

bis dahin schöne Ferien, Uni-Tage, und was nicht sonst noch alles…

Fußball

Obwohl ich mich mit Fußball wirklich fast gar nicht auskenne, muss ich nun doch mal was loswerden. Real Madrid hat sich jetzt einen gewissen Beckham (soll ganz gut spielen :D ) geholt. Nun fragt man sich, was mit diesem Verein abgeht. Die Creme d’la Creme des Fußballs spielt ja mittlerweile dort. Von Ronaldo über Figo, von Zidane zu Raul, von Rivaldo zu Roberto Carlos. Ich meine gehört zu haben, daß sich noch ein paar weitere Spitzenfußballer in dem Kader sind.

Meine Fresse. Und dazu noch Beckham. Denen muss das Geld einfach mal viel zu locker sitzen. Andere Clubs leiden massiv unter Geldmangel, während Real im Shopping-Center nur nach den teuersten Spielern aller Zeiten sucht. Gefunden haben sie die sicher. Aber mal was anderes: so eine Mannschaft sollte die Liga doch wegrocken, wie nochmal was, und schon nach zehn Spieltagen uneinholbar führen, so daß sie Monate vor Saison-Ende die Meisterschaft feiern können.

Aber dem ist nicht so. Noch ist die spanische Meisterschaft nicht entschieden. Champions League, UEFA-Cup. Nein, nein. Dieses Jahr nicht mit Real Madrid. Auch die Götter des Fußballs in einer Mannschaft sind also nicht unbezwingbar. Wäre vielleicht auch zu langweilig, fast wie Kämpfe von Neo in Matrix 2: Warum sollte man gegen diese Person kämpfen, er gewinnt doch sowieso.

So, das war dann auch mein Gedanke zur Nacht.

Personenkult auch in Deutschland?

Vor einigen Jahrzehnten hatten wir schonmal einen starken Personenkult. Die Zeiten ändern sich, Idole ändern sich, und jede Generation hat natürlich ihre eigenen Vorbilder. Schlaue Unternehmen lassen sich dann auch häufig davon inspirieren, und so kommen dann solche Produkte dabei heraus: [Mao-Mix]

Soziale Ungleichheit

Die Deutsche Bahn hat sich mit dem neuen Tarifsystem dazu aufgeschwungen, der sozialen Ungleichheit in diesem Land auf die Spur zu kommen. Was vorher noch geheim war, wurde nun von mir eiskalt recherchiert.

Ganz klar. Mittlerweile sind die Preise der Bahnfahrkarten so dermaßen astronomisch, daß sich wohl nur noch Bahn-Manager und Millionäre solche Karten leisten können. Natürlich fahren solche Personen nicht mit der Bahn, sondern fliegen, oder fahren mit Autos, die nur halb so viel kosten, wie eine Bahnfahrkarte.

Doch Stop! Längst hat das Proletariat sein ganzes Geld für Bahnkarten rausgehauen, und so werden die Züge immer leerer. Die oberen Zehntausend in Deutschland haben das nun erkannt, und das Promi-Urlaubs-Ziel ist längst nicht mehr Ibiza, Mallorca oder Monte Carlo, sondern “Einmal München – Berlin und zurück”. Luxusurlaub im InerCity. Internationales Flair im EuroCity. Auf der Erholungsüberholspur mit dem ICE. Das sind die neuen Schlagworte der Tourismus-Branche (nur für betuchte).

Das Proletariat fliegt. Nach Australien, nach Kalifornien, oder in ein islamistisches Land ihrer Wahl (Anschlag inklusive).

Ich habe mich für ein Leben auf der Überholspur entschieden. Ich habe mich für 14 Stunden Erholung in die Sklaverei verkauft. Aber was mache ich nicht alles für ein bißchen Urlaub ohne Proletarier, ohne Stress, und toller Aussicht in die weiten Lande unserer Kulturnation, dem Land der Dichter und Denker.

Möglicherweise können sich Bahn-Manager sich in Bälde ein Stück des Kuchens abschneiden.

Argh!

Das Fernsehen ein wenig verblödet, sollte uns allen klar sein. Nun, natürlich kann man auch viel Bildung sich im Fernsehen aneignen, wenn man bewusst fernsieht (tue ich natürlich :-D ). Daher habe ich gestern ganz bewusst eine Pseudo-Wissens-Sendung auf dem Bildungs- und Kulturkanal Sat 1 gesehen.

Ein geladener “Experte” referierte darüber, wie hilflos der Benutzer doch gegenüber “Spam-Mail” ist. Nun wissen Millionen, wie dagegen vorzugehen ist.

1. Man maskiere seine eMail-Adresse im interNet, auf seiner Homepage und sonstwo: z.B. hg-knt (at) gmx.de.
2. Wenn viel zu viel Spam kommt, dann wechsele man doch einfach seine eMail-Adresse.

Der Mensch weiß wovon er spricht. Punkt 1 hat was, ist aber nicht hunderprozentig sicher. Punkt 2 ist illosorisch. Denn da bin ich Experte: Der logistische Aufwand dahinter ist enorm. Bis alle Freunde, Bekannte und Kollegen das geschnallt haben, ist die Adresse schon wieder geändert.

Es geht einfacher. GMX hat mittlerweile einen sehr guten Spam-Schutz. Dieser ist sehr effektiv, und gewünschte eMails meist durch. Ich jedenfalls musste diesen Spamschutz noch nicht korrigieren. Leider lässt GMX aber die eine oder andere Junk-Mail doch durch.

Da kommt dann Plan B ins Spiel. Der Mozilla Mail-Client hat seit einem halben Jahr auch eine Spamschutzvorrichtung. Diese tut schon allein sehr gute Dienste, und in Zusammenarbeit mit GMX kommen wirklich nur sehr wenige Spam-Mails durch.

Somit ist dieser Experte widerlegt, der doch behauptet hat, daß es kein gutes Schutzprogramm gibt. Machtlos ist man nicht gegen Spam, die meisten sind nur zu faul, zu träge oder wissen gar nicht um die Möglichkeiten, die es gibt.

Mir fehlen die Worte

Ja. Es ist selten, daß mir mal die Worte fehlen. So ist es aber gerade.

In diesem Sinne: Schönen Abend an die Leser dieser schicken Zeilen :)

Zurück im Lande

Nun bin ich wieder da. Entgegen meiner Befürchtung waren es doch ein paar sehr schöne Tage. Heute war auch gleichtzeitig mein letzter Tag als Zivi; ich bin nun im Urlaub und auf Freizeitausgleich.

Ferienfahrt

Leider bin ich ab nächster Woche auf Ferienfahrt, und kann mich nicht um Kumi Na Tano kümmern. Dafür kann ich dann ganz viel Zeit dafür aufbringen, mir Gedanken über den Unterschied zwischen Mensch und Tier zu machen, und dabei die Frage beantworten, ob Kühe ein Bewußtsein haben oder nicht. Und: Ich kann vielleicht die Frage beantworten, was ein Bewußtsein überhaupt ist.

Es wird eine schlimme Zeit, und vielleicht werde ich völlig verändert wieder in die Großstadt zurückkehren. Der Weg, der nun in der nächsten Woche vor mir liegt, wird hart und beschwerlich sein. Bald schon wird sich zeigen, was passiert und was noch passieren wird.