
Supergemütlich: Wie aus einem einfachen Ruf nach einer Bionade eine gemütliche Reise wurde
Das ist hier die Frage. Zu dumm nur, dass ich diesen Platz erst nach gut der Hälfte der Fahrt entdeckt habe. Ich möchte in diesem Zusammenhang Frédéric Beigbeder zitieren:
In einem Designersofa lümmelnd, besaufe ich mich systematisch, [...] denke an dich, vermisse dich.
Das wärt doch mal ne Fahrt gewesen.
Mittlerweile gibt es schon einige Informationen über die neue Version des iPhone/iPod touch betriebssystems iOS 4.
Die wahrscheinlich spektakulärste Änderung ist, dass es wohl nun möglich ist, mehrere Playlists auf dem iPod zu bearbeiten. Unfassbar: Mehr als drei Jahre hat Apple gebraucht, das einzuführen.
Und was muss ich lesen? iOS 4 wird für Geräte der ersten Generation nicht verfügbar sein. Umpf. Das eine Feature, das ich wirklich vermisse
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Ächz. Dass es nun doch nach einer großen Koalition in NRW aussieht ist beschämend. So wird das doch nix mehr mit diesem Bundesland.
Na klar. Das Ergebnis ist kein Wunschergebnis. Dass es für Rot-Grün nich gereicht hat, ist ärgerlich. Dass nun aber die FDP sich darüber beklagt, die SPD Sie schuld an der kommenden Regierungsbeteiligung der Linkspartei ist schlicht und albern. Immerhin hat die FDP Verhandlungen abgesagt. Wenn es also einen Verantwortlichen gibt, dann ist es höchstselbige.
Dass eine große Koalition nicht kommt, bleibt nur zu hoffen. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass eben jene der SPD nur zum Nachteil gereicht. Wenn die SPD also einen Funken Verstand noch hat, dann wird es also zu einer Rot-Rot-Grün-Regierung in NRW kommen. Bei aller Problematik ist dies eine gute Nachricht.
So. Mittlerweile funktioniert auch der lokale Webserver wieder. Der Umstieg von Apache 2 (32bit) auf Lighty (64bit) hat sich dabei wirklich bezahlt gemacht: Mediawiki läuft jetzt bei jedem Seitenaufruf extrem schnell. Im Gegensatz zu früher – damals rattert erstmal die Festplatte und erst einige Sekunden später ist die Seite aufgebaut. Gefühlt hat sich die Ladezeit einer Seite halbiert.

Mein neuer Ubuntu-Desktop. Man beachte die Menüleiste in Firefox
Einige Ungereimtheiten waren bzw. sind zwar noch vorhanden, aber Schritt für Schritt werden die ausgeräumt:
- Die Schriftdarstellung in Firefox funktioniert jetzt endlich. Eigentlich ein merkwürdiger Fehler, der mindestens seit Firefox 3.5 in Ubuntu vorkommt – also schon länger als ein Jahr bekannt ist. Er bewirkt, dass Firefox die Schriftsdarstellung des Systems ignoriert und ein eigenes Schriftbild darstellt, das ziemlich übel aussieht (für mich hat übrigens dieser Tipp funktioniert. Einfach als .fonts.conf im eigenen Homeverzeichnis speichern, Firefox neustarten und gut is).
- Linux verfügt über in mächtiges Arsenal an Desktop-Effekten. Nach einigem Experimentieren gefällt mir das jetzt ganz gut und Ubuntu sieht jetzt wieder Windows 7 ebenbürtig aus. Die wichtigste Erkenntnis lautet: Das dunkle Theme ist besser geeignet als das helle.
- Was mir an Google Chrome so gut gefällt ist, dass es sehr sparsam mit Bedienungselementen umgeht und der Webseite den meisten Bildschirm-Platz zu kommen lässt. Mit Hilfe der Erweiterung Tiny Menu kann man dieses Verhalten aber auch für Firefox einschalten und wertvollen Platz sparen (besonders auf meinem kleinen Notebook wichtig!)
So lässts sichs jetzt gut mit dem neuen Ubuntu 10.04 (Lucid Lynx) leben und arbeiten. Die perfekte Einrichtung des Systems hat zwar etwas länger gedauert als gedacht – dabei darf aber nicht übersehen werden: Es waren außer dem Grafiktreiber keine Treiberinstallationen nötig, nur ein Neustart des Systems unumgänglich und vor allem zu keiner Zeit Instabilitäten oder Sicherheitsrisiken vorhanden (ala Firewall oder Virenscanner). Die für mich nötige besondere Bastelarbeit lag vor allem an dem Webserver und der etwas unkomfortablen Einrichtung der Desktop-Effekte. Der Rest ist völlig simpel und ohne Linux-Kenntnisse selbst von Anfängern zu stemmen – so man von dem lästigen Firefox-Schrift-Problem absieht.
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Nachdem gestern die ersten wichtigen Sachen auf den Rechner gekommen sind, habe ich heute natürlich weitergemacht. Das wichtigste ist, dass Virtualbox inkl. Windows wieder läuft. Flash, Java und Dropbox waren auch gar kein Problem einzurichten.
Der Vorteil einer 64Bit-Architektur scheint der zu sein, dass der Prozessor mehr Daten auf einmal verarbeiten kann. Tatsächlich fühlt sich das System jetzt etwas schneller an. Klar kann das auch daran liegen, dass es halt ein neues und frisches System ist. Wahrscheinlich sind aber beide Aspekte zusammen ausschlaggebend.
Das letzte große Problem ist jetzt der Web-Server. Das mach ich aber erst heute Abend.
Obwohl das hier alles auf meinem Windows 7 PC geschrieben wird: Hier paar Eindrücke von meinem neuen Ubuntu.
01:19 Uhr: Erster Start und gleich ein guter Eindruck. Startet schnell und zuverlässig. Cool.
01:22 Uhr: Ein paar Sprachdateien müssen noch installiert werde. Internetverbindung steht. Ohne etwas provozieren zu wollen: Es läuft sehr gut
01:27 Uhr: Das Standard-Theme heißt Ambience und ist recht dunkel. Schalte auf Radiance um – das ist heller und angenehmer anzusehen. Meine Bluetooth-Maus funktioniert jetzt auch. *freu*
01:31 Uhr: Hmm. Zuerst wollte Ubuntu den Grafiktreiber nicht erkennen. Habs dann einfach nochmal probiert. Jetzt gehts und der Treiber wird installiert. Muss wohl gleich das erste mal rebooten.
01:33 Uhr: Blöd. Musste den Neustart manuell auslösen. Zwei wirklich vermeidbare Klicks. Neustart lief aber ohne Probleme. Das wiederum ist fantastisch: Wie oft mussten wir bei dieser Gelegenheit das System (-> Windows) neu installieren?
01:36 Uhr: Die Schriftdarstellung musste etwas angepasst werden. Jetzt wirds spannend: Mozilla Firefox hatte in den letzten Versionen von Ubuntu immer das Problem, dass die Schriftdarstellung nicht der systemweiten Einstellung entsprach. *Firefox-Start*
01:38 Uhr: Und es ist immer noch so. Da bin ich doch mal froh, dass ich zur Zeit meist Google Chrome verwende. Da klappts nämlich auch mit der Schriftdarstellung
01:42 Uhr: Firefox wird eingerichtet, Google Chrome installiert und dann gehts an die LaTeX-Installation.
02:30 Uhr: Verschiedene Anwendungen sind installiert. Die Einstellungen von Compiz (Desktopeffekte) sind jetzt auch so, wie ich sie haben will. Leider habe ich vergessen, die Apache-Einstellungen zu sichern. Macht aber auch nichts: Ich setze jetzt als Webserver eh erstmal auf Lighty.
02:33 Uhr: Gute Nacht!
Schon vor knapp zwei Jahren war ich an dem Punkt, mir zu überlegen, ob mein normales Betriebssystem (damals Ubuntu 8.04) nicht vielleicht ein 64-Bit-System werden sollte. Damals habe ich mich dagegen entschieden. Jetzt wird aber auf meinem Notebook das gestern erschienene Ubuntu 10.04 64bit installiert. Das wird wahrscheinlich in einer halben Stunde installiert und einsatzbereit sein. Danach noch ein paar Pakete installieren, Backups zurückspielen und dann sollte alles in zwei Stunden laufen.
Der große Vorteil von Ubuntu ist nicht nur, dass es kostenlos ist. Für mich war immer das wichtigste, dass es super simpel (im besten Sinne) ist, das System aktuell zu halten. Praktisch alles funktioniert sofort und dauerhaft. Nicht wie bei Windows, wo man gefühlt die Hälfte der Zeit damit beschäftigt ist, das System aktuell und sicher zu halten.
Der neue Netzwerkname meines Notebooks ist übrigens Kallichore – ein Jupitermond der erst 2003 entdeckt wurde.
Herr Mixa behauptet, vor 20 bis 30 Jahren seien Ohrfeigen ganz normal gewesen, so berichtet Der Spiegel. Mal rechnen: Das wären dann ja die Jahre von 1980 bis 1990…?! Von Normalität kann gar keine Rede sein. Das klingt schon ein bisschen nach seinen letzten Bischofsworten. Ja, man wird wohl eingestehen müssen, dass die katholische Kirche in einer selbstgemachten Krise steckt, aus der sie wohl nur schwer herauskommen wird.
Vor zwei Wochen wurde das lange angekündigte Design von Ubuntu 10.04 der Öffentlichkeit vorgestellt. Für mich ein großer Tag, den die ersten Screenshots zeigten, dass es sich um ein recht hübsches Design handeln würde. Außerdem war erkennbar, dass die Fensterkontrollen (minimieren, maximieren, schließen) von der rechten an den linken Rand der Titelleiste gerückt sind. Diese Anordnung war mir schon zu Zeiten angenehm, als ich Windows mit einem Mac-Theme betrieben habe. Die Rückkehr dieser Anordnung ist daher eine willkommene Nachricht.
Leider ist das Design aber nicht das, worauf ich gewartet habe. Mit Windows 7 ist es Microsoft gelungen, ein System auf den Markt zu bringen, das praktisch an jeder Stelle einfach und schnell zu bedienen ist und es sieht auch noch fantastisch aus. Ich mag Ubuntu, aber gegen Windows 7 hat es doch an Boden verloren. Ist aber auch gut, dass es so ist: Konkurrenz belebt das Geschäft heißt es so schön. Und mit Windows 7 ist ein Gegner auf den Plan getreten, gegen den die Linux-Gemeinde einiges aufzuholen hat.
Edit: Einer Gründe, warum das Design von Lucid nicht so gelungen ist, kann man in den Farbverläufen sehen. Einige ausführliche Überlegungen zum Thema UI-Design finden sich hier. Besonders die Ausführungen zu Farbverläufen sind sehr erhellend.
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